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Aktuelles aus der Rhein-Zeitung

Freitag, 3. Februar 2012 - 08:35 Uhr
MGV Dernbach ist für Zukunft bestens gerüstet

Jahreshauptversammlung Positiver Trend: Chor hat Altersdurchschnitt erneut gesenkt

Dernbach. „Wir schwimmen gegen den Trend“: Voller Stolz eröffnete Manfred Ritzdorf die Jahreshauptversammlung des MGV 1899 Dernbach. Erneut konnte der erfolgreiche Chor zwei neue Sänger in ihren Reihen begrüßen.

Auch das Jahr 2012 wird den Sängern wieder alles abverlangen. Zunächst reist ein Teil des Chores mit befreundeten Sängern in die USA, wo Auftritte in Los Angeles, San Francisco und Las Vegas geplant sind. Auf dieses Abenteuer folgt das Mottokonzert „Country Roads“ am 1. und 2. September, welches die Zuschauer zurück in die wilde, gesetzlose Westernzeit führen wird. Ein weiterer Höhepunkt ist das Weihnachtskonzert in der Kirche in Urbach am ersten Advent. Unter dem Titel „Weihnachten ist überall“ werden die Zuhörer in die weite Welt der Weihnachtslieder entführt, unter anderem auch mit dem Hit der Gruppe Wham – „Last Christmas“.

Abschließend bedankte sich der Vorsitzende Manfred Ritzdorf bei den Vorstandsmitgliedern und beim Musikalischen Leiter Georg Wolf für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2011 und wünschte dem Chor ein erfolgreiches Jahr 2012.

RZ Linz, Neuwied vom Dienstag, 31. Januar 2012, Seite 25



Freitag, 3. Februar 2012 - 08:34 Uhr
Randalierer wüten in Dernbacher Hotel

Dernbach. Im ehemaligen Country-Hotel in Dernbach an der Hauptstraße haben Unbekannte zwischen Donnerstag, 14 Uhr, und Samstag, 15 Uhr, erheblichen Sachschaden angerichtet. Es wurden diverse Einrichtungsgegenstände demoliert sowie ein Feuerlöscher im Gebäude entleert. Hinweise nimmt die Polizei Straßenhaus, Tel. 02634/9520, entgegen.

RZ Linz, Neuwied vom Dienstag, 31. Januar 2012, Seite 25



Mittwoch, 25. Januar 2012 - 11:08 Uhr
Mann auf der A3 schwer verletzt

Dernbach. Ein Autofahrer ist am Freitagmittag gegen 13.10 Uhr bei einem Unfall auf der A 3 schwer verletzt worden. In der Gemarkung Dernbach war ein 35-jähriger Fahrer eines Opels mit österreichischer Zulassung bei starkem Schneefall und nasser Fahrbahn ins Schleudern geraten und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dort kollidierte er mit der Mittelschutzplanke und wurde dann über alle drei stark befahrenen Fahrstreifen nach rechts geschleudert. Auf der rechten Spur prallte ein Lkw seitlich gegen den Wagen, der daraufhin noch einmal weggeschleudert wurde. Der Fahrer des Autos wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Der 24-jährige Fahrer des Lkws kam mit dem Schecken davon.

RZ Linz, Neuwied vom Montag, 23. Januar 2012, Seite 15

Mittwoch, 25. Januar 2012 - 11:06 Uhr
Westerwälder singen in L. A. und Las Vegas

Musik Männerchöre aus Dernbach, Dierdorf, Rengsdorf und Horhausen gehen auf USA-Tour

Von unserem Redakteur Ulf Steffenfauseweh

Dernbach. Go West! 25 Sänger aus Dernbach, Dierdorf, Rengsdorf und Horhausen gehen im April und Mai auf USA-Tour und geben auf Einladung des deutschen Konsuls Konzerte in San Francisko, Los Angeles, San Diego und Las Vegas. Am kommenden Sonntag beginnen die Vorbereitungen: Dann wird die neu zusammengesetzte Gruppe aus den vier Männerchören von Dirigent Georg Wolf erstmals gemeinsam proben (14.30 Uhr, Hotel „Alt Dernbach“).

In einer ersten Runde werden zehn Lieder eingeübt, die laut US-Kenner Wolf „genau dem entsprechen, was sich Amerikaner als typisch deutsch vorstellen“. Dazu gehört Volksmusik („Loreley“), aber auch Klassik. So ist Beethovens „Die Himmel rühmen“ im Programm.

Im zweiten Teil (neun Lieder) geht es dann um Unterhaltungsmusik. Vor allem Schlager aus den 50er-Jahren von Catharina Valente, Freddy Quinn und Peter Alexander stehen auf dem Programm. Und natürlich darf ein Lied in keinem Fall fehlen: Lilli Marleen. „Das rettet uns den Abend in jedem Fall. Muss sein“, kommentiert der Dirigent, der nach eigener Rechnung zum 25. Mal durch die Vereinigten Staaten tourt (häufig mit den Conbrios) und „da drüben relativ bekannt ist“.

Auf der anderen Seite kennt er den Geschmack der Amerikaner sehr gut. Völlig hingeben will er sich dem jedoch nicht. „Vorher war der Ententanz der deutsche Hit Nummer 1 in den USA, jetzt ist es das Fliegerlied (Anmerk. d. Red.: von „Tim Toupet“, Refrain: „So ein schöner Tag“). Aber das ist unter unserem Niveau und kommt nicht in die Tüte“, sagt Wolf und ergänzt lachend: „Was die sich unter Deutsch vorstellen, ist schon stramm.“

Bei der USA-Tour der Gruppe geht es aber nicht nur um den Gesang. Auch an ein ausführliches touristisches Programm ist gedacht: Fisherman's Warf, Golden Gate Bridge, Hollywood, Beverly Hills, Disneyland, Hoover-Staudamm und der Las-Vegas-Strip sind einige der Stichworte. Deshalb fahren auch Nicht-Sänger mit. Insgesamt ist für die Kalifornien- und Nevada-Reise vom 28. April bis zum 10. Mai ein Kontingent für 48 Personen reserviert.

Z Es werden noch weitere Mitfahrer gesucht, die Sänger sein können, aber nicht müssen. Wer interessiert ist, wendet sich an Georg Wolf, Tel. 02689/6019. Die zwölftägige Tour kostet 1750 Euro. Enthalten sind Direktflüge und gute Hotels.

RZ Linz, Neuwied vom Mittwoch, 18. Januar 2012, Seite 23

Dienstag, 10. Januar 2012 - 09:50 Uhr
Gemeinden wollen Substanz erhalten

Ausblick Fünf Kommunen im Kirchspiel Urbach halten sich mit Investitionen zurück

Puderbach. Wer planen will, muss sich das auch leisten können: Dieses Motto könnten alle fünf Gemeinden des Kirchspiels Urbach gemeinsam haben. Denn in der Verbandsgemeinde Puderbach wollen Urbach, Linkenbach, Harschbach, Niederhofen und Dernbach vor allem das Geld zusammenhalten und die Gemeindehaushalte schonen. Ein paar Ausgaben müssen aber dennoch drin sein, denn schließlich wollen die Gemeinden in Bewegung bleiben.

Während sich zwischen Dürrholz und Linkenbach die Verbandsgemeinde um das Großprojekt Industriegebiet kümmert und die Erschließung in Angriff nimmt, haben die Gemeinden selbst eher die Haushaltskonsolidierung im Sinn. Die Linkenbacher konnten mit breiter Unterstützung der Dorfgemeinschaft im vergangenen Jahr einen Zaun um das Dorfgemeinschaftshaus ziehen und das Vordach für das Gebäude herrichten. Die Arbeiten am Dorfgemeinschaftshaus sollen in diesem Jahr durch drei neue Wasseruhren für die drei Wohnungen über den Gemeinschaftsräumen komplettiert werden. „Angesichts unserer angespannten Haushaltslage“, führt Ortsbürgermeister Achim Hoffmann aus, „können wir auch nicht viel mehr planen“.

Auch die Harschbacher wollen 2012 sparsam sein: Sie haben laut Ortsbürgermeister Volker Mendel in Zusammenarbeit mit dem Verschönerungsverein vor, die Birkenhütte am Ortsrand zu renovieren und dann gleich mit einem Innenanstrich für das Dorfgemeinschaftshaus weiterzumachen. Dort hat die Gemeinde schon im vergangenen Jahr das Dach repariert und ein Schneefallgitter angebracht. „Unser Haushaltsplan ist noch nicht fertig“, so der Ortsbürgermeister, „aber im Laufe des Jahres werden höchstens noch Kleinigkeiten anfallen“.

Auch in Urbach steht das Dorfgemeinschaftshaus auf der Planungsliste: Eine Sanierung des Daches war schon 2011 geplant, die Zuschussanträge laufen noch. „Je nachdem, was uns bewilligt wird, müssen wir dann entscheiden, wie wir weiter vorgehen“, beschreibt Ortsbürgermeisterin Brigitte Hasenbring die Lage. Große Neuinvestitionen beabsichtigt die Gemeinde nicht: Mit Dorfgemeinschaftshaus und Jugendheim, Kindergarten und Grundschule, Kunstrasenplatz und Freibad ist sie schon gut ausgestattet und will sich vor allem darum kümmern, die Substanz zu erhalten.

Ähnlich sehen das auch die Dernbacher: „Unsere Haushaltslage ist schlecht, wir können nicht viel investieren“, berichtet Ortsbürgermeister Heinz-Rudi Becker. Die Verbandsgemeinde Puderbach wird wohl in diesem Jahr den Neubau des Feuerwehrhauses angehen. Dabei will sich die Gemeinde ums Außengelände und die Pflasterarbeiten kümmern sowie durch Eigenleistung ordentlich die Kostenschraube nach unten drehen. Ansonsten stehen nur noch kleine Schönheitsreparaturen am „Haus an den Buchen“ auf der Aufgabenliste des Ortes.

In Niederhofen wartet die Gemeinde eigentlich nur darauf, dass der Kreis mit dem seit Jahren herbeigesehnten Ausbau der Kreisstraße 123 in Richtung Raubach beginnt. „Dass die Schlaglochpiste endlich repariert wird, liegt uns sehr am Herzen“, unterstreicht Ortschef Dieter Schmidt. Die Kommune wird dann den Ausbau der Nebenanlagen übernehmen. Weitere „Baustellen“ sieht Schmidt derzeit im Ort nicht und will abwarten, was das gerade angebrochene Jahr 2012 noch mit sich bringt. Angela Göbler

RZ Linz, Neuwied vom Freitag, 6. Januar 2012, Seite 21 (0 Views)



Dienstag, 10. Januar 2012 - 09:45 Uhr
Verein bedankt sich mit Krippenausstellung

Feier Sozial- und Kulturförderkreis in Dernbach feiert 15-jähriges Bestehen

Dernbach. Der Sozial- und Kulturförderkreis Dernbach lädt für Samstag, 14. Januar, zu Kaffee und Kuchen ins Dorfgemeinschaftshaus „Haus an den Buchen“ in Dernbach ein. Mit der Veranstaltung will sich der Verein bei Mitgliedern und Freunden für die Treue in den vergangenen 15 Jahren bedanken. Los geht es um um 14 Uhr. Neben dem Kaffeetrinken wird eine Bildershow zu den bisher 15 durchgeführten Seniorenfahrten gezeigt, die Günter Seifert eigens für dieses Treffen zusammengestellt hat. Um 16 Uhr wartet dann ein Bus vor dem Dorfgemeinschaftshaus, der die Besucher zur Krippenausstellung nach Waldbreitbach bringt. Um 18 Uhr geht es zurück nach Dernbach. Nichtmitglieder müssen 5 Euro zahlen. Anmeldung bis Donnerstag, 5. Januar, bei Gerhild Schranz, Telefon 02689/1301, Margret Henn, Telefon 02689/3456, oder Ruth Becker, Telefon 02689/1871.

RZ Linz, Neuwied vom Donnerstag, 29. Dezember 2011, Seite 23 (0 Views)



Dienstag, 10. Januar 2012 - 09:42 Uhr
Schrottler im Glück: Manni Ludolf ist verliebt

TV Seit einer Woche in Beziehung – Im nächsten Jahr will der smarte Dernbacher ins Dschungelcamp ziehen

Von unserer Mitarbeiterin Andrea Niebergall

Dernbach. Sie ist jünger als 30, hat schwarzbraunes Haar und blaue Augen: Seit drei Jahren kennt sie „Manni“ Ludolf (49), den Jüngsten der „Brüder vom Schrottplatz“, jetzt hat sie sein Herz berührt. Seit einer Woche sind die beiden ein Paar. „Ja, es stimmt, wir sind fest zusammen“, bestätigte er unserer Zeitung. „Im Januar werden wir es offiziell bekannt geben.“

Vorher soll Manni Ludolfs Angebetete noch die Chance haben, mit ihren Eltern zu sprechen. Diese wohnen, wie auch die Freundin selbst, im Osten Deutschlands. Deshalb muss der smarte Schrottler bis Silvester warten, bis er seine Herzdame in die Arme schließen kann. „Wir lassen es langsam angehen. Aber diesmal weiß ich, dass sie die Richtige fürs Leben ist.“

Das Paar zieht bald zusammen

In dieser Gewissheit hat der 49-Jährige bereits eine gemeinsame Wohnung für das frisch verliebte Paar gefunden. „Ich verrate noch nichts. Nur so viel: Ich liebe Bungalows, und ich bleibe natürlich im Westerwald. Ich würde auch niemals mieten. Aber ich habe schon eine schöne Anlage gefunden.“ Das Zusammenziehen ist aber nur der Anfang, wenn es nach dem Schrotthändler geht: „Mitte des Jahres Verlobung, Ende des Jahres Hochzeit.“ Bis dahin verbringt er möglichst viel Zeit mit seiner geheimnisvollen Schönheit und wünscht sich zu Weihnachten schon mal die ersten Teile für den eigenen Haushalt. „Von Uwe kriege ich eine Bratpfanne“, verrät Manni, der den Heiligen Abend mit seiner kleinen Schwester verbringen wird. Am ersten Weihnachtstag kommt dann Familie Ludolf zusammen, der zweite Weihnachtstag gehört allein den Brüdern. Im neuen Jahr will Manni Ludolf seine neue Flamme erst mal besser kennen lernen. „Wir gehen spazieren, sitzen zusammen, gucken Fernsehen und nähern uns dabei ganz vorsichtig an“, erzählt Manni, der als Romantiker bekannt ist. Dass seine Freundin studiert hat („irgendwas mit Apotheke“), stört ihn nicht. „Frauen dürfen auch intelligenter sein als Männer. Da habe ich kein Problem damit.“

Freundin wollte einst Ersatzteile

Probleme hatte er eher beim Kennenlernen. Bereits vor drei Jahren hatte seine jetzige Freundin schon mal an seiner Tür geklopft und nach einem Ersatzteil gefragt. Danach trafen sie sich öfter, tranken Kaffee oder aßen Hamburger und Pommes frites. „Aber nur als gute Freunde“, betont der Schrottler, der sich erst in der vergangenen Woche ein Herz fasste und sie zu seiner Almkönigin kürte.

Apropos Almkönig: Auf diesen Titel will Manni Ludolf nun noch eins draufsetzen. Zusammen mit Bruder Uwe möchte der Dernbacher ins Dschungelcamp. „Aber ohne Tiere zu töten“, schränkt er ein. Auf die endgültige Einladung des Senders warten die beiden allerdings noch. „Aber das wär doch was völlig Neues: Brüder waren noch nie im Dschungel.“ Bevor es in den Urwald geht, muss sich Manni Ludolf noch auf Eis bewähren. Bei Stefan Raabs Wok-WM am 10. März ist er wieder dabei – und hofft diesmal auf einen Platz im Einzelwok.

Z Pro Sieben sendet an Heiligabend um 17 Uhr die Dokusoap „Heute kommt der Weihnachtsmanni: Schöne Bescherung mit den Ludolfs“.

RZ Linz, Neuwied vom Samstag, 24. Dezember 2011, Seite 32 (0 Views)



Dienstag, 20. Dezember 2011 - 11:57 Uhr
Steuer lässt die Kasse klingeln

Der Löschzug Dernbach erhält auf diesem Gelände ein neues Feuerwehrhaus. Das alte entspricht nicht mehr den Anforderungen.Foto: Stefanie Ehl



Kommunalfinanzen Puderbacher Verbandsgemeinderat hat Etat fürs nächste Jahr beschlossen

Von unserem Redakteur Ralf Grün

Puderbach. Die offensive Vermarktung von Industrie- und Gewerbegebieten zahlt sich für die Gemeinden im Puderbacher Land aus. Die Einnahmeprognosen für die Gewerbesteuer entwickeln sich so positiv, dass der Verbandsgemeinderat mit seiner Entscheidung zum Etat 2012 auch die niedrigste VG-Umlage seit Jahren beschlossen hat. Etwa 1,3 Millionen Euro sind da zu erwarten. Der neue Umlagesatz liegt daher bei 44,88 Prozent (minus 4,7 Punkte). Und das, obwohl der Umlagebedarf der VG leicht gestiegen ist. Die Entlastung der Gemeinden ist gleichzeitig die wichtigste Botschaft des Haushaltes, den Bürgermeister Wolfgang Kunz unspektakulär nannte.

Mit der Umlagesenkung folgte der Rat einer Marschroute, die schon seit Längerem gilt und von Kunz noch einmal in Erinnerung gerufen wurde: Demnach würden im laufenden Geschäft anfallende liquide Mittel vorrangig dazu verwendet, die Umlagelast für die Gemeinden zu verringern. Im Finanzhaushalt summieren sich diese auf immerhin 464 000 Euro. Die niedrigere Umlage war auch deshalb möglich, weil in das eigentlich zu verbuchende Defizit im laufenden Geschäft (Ergebnishaushalt) von 600 000 Euro auch zahlungsunwirksame Lasten von 938 000 Euro einfließen.

Davon abgesehen, finden sich im Zahlenwerk einige neue Positionen wieder: So sind erstmalig laufende Sachkosten in Höhe von 5000 Euro für das noch einzurichtende First-Responder-System (ehrenamtliche Ersthelfer bei Notfällen) vorgesehen. Zudem fallen erstmals Kosten an, wenn die Schulbuchausleihe für die Grundschüler im nächsten Jahr anläuft. Das Ansinnen, einen Flächennutzungsplan „Windkraft“ aufzustellen, kostet ebenfalls Geld. 15 000 Euro sind dafür kalkuliert. Schließlich gilt es, ab 2012 den Klimaschutzmanager für die Raiffeisenregion zu bezahlen (zunächst drei Jahre lang 4820 Euro).

Die andere wichtige Nachricht, die im Haushalt steckt, lautet: Die Zeit von Millionen-Investitionen wie die ins Sportzentrum Puderbach ist erst einmal vorbei. Beim Blick auf die Schulden heißt das Motto für die kommenden Jahre: Konsolidierung. Doch auch wenn die Puderbacher den Gürtel künftig enger schnallen wollen, stehen wichtige Vorhaben an, für die die Kommune insgesamt 601 000 Euro in die Hand nehmen muss.

Ganz oben auf der Liste steht das neue Domizil für die Feuerwehr Dernbach (450 000 Euro). Dabei haben die Dernbacher signalisiert, 60 000 Euro als Eigenleistung beisteuern zu wollen, wenn das Geld nicht reichen sollte. Digitalfunk und technisches Gerät für die Wehren fallen mit 49 000 Euro ins Gewicht. Die Breitbanderschließung in Linkenbach bezuschusst die VG mit gut 52 000 Euro. Die Geschäftsausstattung für das First-Responder-System (Bericht dazu folgt) samt Defibrillatoren ist mit 15 000 Euro angesetzt.

Unterm Strich führen diese Investitionen zu einer Neuverschuldung von 442 000 Euro. Allerdings stehen dieser Summe Tilgungen von 568 000 Euro gegenüber. Heißt: Statt neue Schulden zu machen, reduzieren sich die alten um knapp 100 000 auf dann 8,95 Millionen Euro. „Damit folgen wir dem politischen Willen zum größtmöglichen Schuldenabbau“, erklärte Kunz. Übrigens: Der Entschuldungsfonds ist für die VG kein Thema. Seit Jahren haben die Puderbacher ihre Verwaltungsangelegenheiten ohne kurzfristige Liquiditätskredite erledigen können.

Die Fraktionen im Rat – zumindest die von CDU und FWG – machten dennoch keinen Hehl daraus, dass sie sich mehr Einsparungen erhofft hatten. Manfred Pees (CDU): „Da wären wir noch froher gewesen, zumal die Neuverschuldung trotzdem wieder recht hoch ist.“ Gleichwohl sei es schön, dass es gelingt, die Gemeinden zu entlasten.

Volker Neitzert (FWG) sah ebenfalls noch etwas Nachholbedarf: „Was den Schuldenabbau betrifft, müssen wir offensichtlich noch ein bisschen üben.“ Davon abgesehen, seien sich die Fraktionen aber einig gewesen, die Steuereinnahmen und höheren Schlüsselzuweisungen aus Mainz an die Gemeinden weiterzugeben. Ob die VG das weiterhin so durchhalten kann, bezweifelte Neitzert. Sorge bereiten ihm die soziale Entwicklung und die steigenden Personalkosten in den Kitas.

Volker Mendel (SPD) sieht die Grundlagen für den Weg der Konsolidierung mit diesem Etat gelegt. Er verwies noch einmal darauf, wie wichtig die Infrastrukturpolitik im Hinblick auf Einnahmen und sichere Arbeitsplätze. Das neue Feuerwehrhaus sei erforderlich. Ob wirklich 450 000 Euro gebraucht würden, sei aber noch offen.

Für Helmut Hellwig (Grüne) ist der Haushalt keineswegs unspektakulär: „Im Gegenteil, ich finde ihn überraschen gut und stimmig.“ Zudem sei es außergewöhnlich positiv, dass die Umlage so gesenkt werden konnte. „Das hatten wir zehn Jahre nicht.“

RZ Linz, Neuwied vom Dienstag, 20. Dezember 2011, Seite 22 (0 Views)





Montag, 19. Dezember 2011 - 08:14 Uhr
Luftbilder unseres Landes: Blick auf Industriegebiet „Urbacher Wald“

Dernbach/Urbach. Das Industriegebiet „Urbacher Wald“ steht für eine Erfolgsgeschichte. Zwischen den Gemeinden Dernbach und Urbach und direkt an der A 3 samt Raststätte gelegen, haben sich dort viele Unternehmen angesiedelt, die für einen ordentlichen Gewerbesteuerfluss in die kommunalen Kassen sorgen. Wie Bürgermeister Wolfgang Kunz betont, sind die Gewerbeflächen vermarktet. Die Bödenpresserei Afflerbach (rote Halle) mit Sitz in Puderbach zählt zu den „Neuen“. 2010 ist die Produktion dorthin gezogen. Sie können dieses Foto mit der Nummer 312 04 95 und weitere Luftbilder unseres Landes kaufen. Zur Auswahl stehen die Formate 30 x 40 cm (29,90 Euro) und 40 x 50 cm (39,90 Euro), plus Versandkosten. Mit dem Abo-Ausweis gibt es 10 Prozent Rabatt. Weitere Infos gibt es unter Tel. 0261/983 620 00. Alle Informationen sowie das Bestellformular finden Sie unter www.rhein-zeitung.de/luftbilder rgr Foto: Gerhard Launer

RZ Linz, Neuwied vom Samstag, 17. Dezember 2011, Seite 27 (0 Views)



Montag, 19. Dezember 2011 - 08:10 Uhr
Jeder fünfte Fahrer war zu schnell

Dernbach. Vier Stunden lang hat die Polizei auf der L 266 in Höhe des Industriegebietes Urbacher Wald bei Dernbach am Mittwochvormittag die Geschwindigkeit von Fahrzeugen gemessen. Die Radaranlage stand dabei in Fahrtrichtung Gierender Höhe. Tempo 50 innerhalb der geschlossenen Ortschaft war erlaubt. „Während der Kontrolle sind insgesamt 475 Kraftfahrzeuge durchgefahren, wovon jedes fünfte Fahrzeug zu schnell unterwegs war“, heißt es im Polizeibericht. 73 Fahrer kamen mit einem Verwarnungsgeld davon, 19 Temposünder wurden angezeigt. Einen Autofahrer haben die Beamten mit 88 km/h gemessen. Er muss ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro zahlen und bekommt zudem drei Punkte in Flensburg.

RZ Linz, Neuwied vom Freitag, 16. Dezember 2011, Seite 23 (0 Views)



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